Weltweit spielen die Themen Ernährung und Bildung eine herausragende Rolle in Bezug auf die Entwicklungspolitik. Darum wollen wir unsere Unterstützung auf diese konzentrieren. Hiervon sollen insbesondere die Kinder profitieren, da diese in den Entwicklungsländern zur Zeit noch besonders benachteiligt sind

Unsere Projekte

    1000 Stipendien für Mädchen in Guatemala 
Das Ziel für dieses Projekt wurde bereits erreicht. Die Stiftung 
konnte 2000 Euro zur Unterstützung beitragen.
  Gesundheit für Mütter und Kinder in Vietnam 
Auch hier wurde das Ziel erreicht und das Projekt beendet. Wir haben es mit 1000 Euro aus unserer Stiftung unterstützt

 

 Grundschulbildung von Mädchen in Burkina Faso 
Für dieses Projekt wurden die Mittel bereits vollständig eingeworben. 4800 Euro wurden durch die Stiftung beigesteuert.

 

  •  Vorschulbildung und Gesundheitsversorgung in Nepal
    Wir freuen uns, daß die Stiftung 4.700 Euro an das Projekt weiterleiten konnte.

 

 Simbabwe - Sicheres Einkommen durch Bildung
Das Projekt wird in diesem Jahr abgeschlossen. Es wurde von uns mit 6000 Euro unterstützt.
 


Unser aktuelles Projekt in Tansania: 
Mädchen und Jungen vor Kinderarbeit schützen 

In Tansania ist Kinderarbeit weit verbreitet. 29 Prozent aller Mädchen und Jungen zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, um zum Einkommen ihrer Familie beizutragen. Sie gehen nicht zur Schule und haben kaum Chancen dem Kreislauf der Armut zu entkommen. Mit diesem Projekt setzt Plan International seine Arbeit in der Region Geita im Norden von Tansania fort, um  Mädchen und Jungen vor Kinderarbeit zu schützen, ihnen Zugang zu Bildung zu verschaffen und ihnen damit ein sicheres und gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. 

So hilft das Projekt

Kinderschutzkomitees und Kinderclubs

Um den Kinderschutz in Gemeinden zu stärken, werden in 63 Gemeinden Kinderschutzkomitees gegründet, die sich für den Schutz von Kindern und Frauen einsetzen. Zu den rund 2.500 Mitgliedern zählen Angestellte der Behörden für Soziales, Bildung und Gesundheit sowie der Polizei und Justiz. Sie werden zu den Themen Kinderrechten, Kinderschutz und Gewaltprävention geschult. Auch Kinder werden aktiv eingebunden. In Kinderclubs lernen sie ihre Rechte kennen und setzen sich an ihrenSchulen für den Kinderschutz ein.
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Finanzielle Stärkung der Familien

Damit Familien nicht auf das Einkommen ihrer Kinder angewiesen sind, wird die Gründung von Spargruppen unterstützt. Sie ermöglichen die Gründung kleiner Unternehmen und helfen Familien, die in finanzielle Nöte geraten. Insgesamt sollen 130 Spargruppen für Erwachsene und 65 Gruppen für Jugendliche entstehen. Sie werden rund 4.800 Mitglieder umfassen. Alle Spargruppenmitglieder nehmen an Schulungen teil, in denen sie ihre finanziellen und unternehmerischen Kenntnisse stärken.
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Aufklärung in Kleinminen und Fischereibetrieben

Die Arbeit in den Minen und in der Fischerei ist besonders für Kinder extrem gefährlich. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden wird regelmäßig geprüft, ob in den örtlichen Betrieben Kinder arbeiten und 8.300 Beschäftigte werden für Kinderschutz und Arbeitssicherheit sensibilisiert. Zudem wird das Bewusstsein für den Umweltschutz gestärkt: 4.300 Bergbaubeschäftigte werden zu den Risiken der genutzten Chemikalien und der daraus resultierenden Boden- und Wasserverschmutzung geschult. Leitende Angestellte der Fischereibetriebe werden zu gesetzlichen Bestimmungen und umweltschonendem Fischfang fortgebildet.
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Schule und berufliche Ausbildung fördern

Mädchen und Jungen, die von Kinderarbeit betroffen sind, werden ermutigt, wieder zur Schule zu gehen. Dabei helfen zum Beispiel Sportveranstaltungen an den Schulen. Sie tragen dazu bei, dass die Kinder Spaß haben und gerne zur Schule gehen. Durch Bereitstellung von Lernmaterialien und Fortbildung von Lehrkräften wird das Lernumfeld zusätzlich verbessert. Für Mädchen und Jungen, die den Ausstieg aus der Kinderarbeit geschafft haben, aber nicht mehr zur Schule gehen wollen, bieten wir berufliche Trainings an. 1.625 Jugendliche erhalten so die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen.
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Sexuelle Ausbeutung stoppen

In den Minen von Geita sind viele Mädchen kommerzieller sexueller Ausbeutung ausgesetzt. Damit sie sich besser schützen können, führen Plan International umfangreiche Aufklärung zu sexueller Gesundheit, HIV-Prävention und Familienplanung durch. 60 Gemeindehelferinnen und -helfer werden zu sexueller und reproduktiver Gesundheit geschult, damit sie dieses Wissen an Jugendliche in den Gemeinden weitergeben.

Eine weitere Maßnahme zur Stärkung des Kinderschutzes ist die Einführung von Verweissystemen. So wissen Betroffene, an wen sie sich bei Fällen von Gewalt, Kinderarbeit oder anderen Kinderrechtsverletzungen wenden können. Ein wichtiger Schritt, damit alle Kinder sicher und unbeschwert aufwachsen können.


Gemeinsam neue Perspektiven schaffen

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„Als ich nach Hause kam, erzählte mir meine Mutter von den beruflichen Schulungen, die Plan International anbot, und dass ich ausgewählt worden war daran teilzunehmen. Ich besuchte einen Nähkurs und schon nach einem halben Jahr konnte ich Röcke, Hemden und Kleider nähen. Inzwischen nähe ich meistens Schuluniformen, die ich auf dem Markt verkaufe. Mit dem Geld, das ich verdiene, kann ich meine ganze Familie unterstützen.“Weil es sich ihre Eltern nicht mehr leisten konnten, Justina in die Schule zu schicken, begann sie mit 12 Jahren in den Goldminen von Geita zu arbeiten. Mit Hilfe von Plan International änderte sich ihr Leben – und das von vielen anderen Kindern wie sie.

Unterstützen auch Sie dieses Projekt, um noch mehr Mädchen und Jungen vor Kinderarbeit zu schützen.

Alle Fotos: Foto © Plan International / Hendri Lombard u. Studio 19